Beitrag aus den Stadtnachrichten RIO (Gemeinsames Amtsblatt der Städte RIesa und Oschatz) Ausgabe 3/2003 vom 14.02.2003


 

 

 

 

 

Ein Hobby ist harte Arbeit, die niemand täte, wenn sie sein Beruf wäre, lautet ein Sprichwort. Keiner glaubte es, als im Jahr 1990 eifrige und interessierte Enthusiasten der Region Oschatz dem Personenverkehr der Schmalspurbahn Mügeln-Oschatz wieder Leben einhauchten, so dass die Döllnitzbahn nun ihre Renaissance erlebt. Stolz stellte neulich der Technische Dienst des Fördervereins "Wilder Robert" die Zukunft der Eisenbahnlinie, deren Bau vor 120 Jahren begonnen hat, vor. Die einst größte regionale Schmalspurbahn Döbeln-Mügeln-Mutzschen-Wermsdorf-Oschatz-Strehla soll die Erlebnisse zur Landesgartenschau erweitern. Mit Eifer fertigten die Mitglieder schon einmal den Bildfahrplan für den Pendelverkehr durch das Gartenschaugelände an. Zehnminütiger Rhythmus ist angesagt, um die Besucher aus fern und nah vom Bahnhof Oschatz Süd zum Bahnsteig Rosenthal auf der 3 km langen Strecke zu befördern. Natürlich zusätzlich zum geplanten Durchgangsverkehr von Oschatz nach Ablass. So kann jeder im schönen Oschatzer Auental die vielen lustigen bunten Tier- und Spielkabinette zur Landesgartenschau erkunden und sich an der Blumenpracht erfreuen. Ob jung oder alt, keiner muss sich den Weg durch die Vielfalt der Flora erschweren. Die Rückfahrt in der einzigen Schmalspurbahn Mittelsachsens rundet das Erlebnis in Oschatz 2006 ab. Wenn das nichts ist. Schon heute werden die Weichen durch viele fleißige Helfer gestellt. Bleiben Sie neugierig. Ihr Oschgar


Persönliche Anmerkung des Webmasters: Ist schon ein lustiges Kerlchen der Oschgar - das offizielle Maskottchen der Sächsischen Landesgartenschau 2006 in Oschatz!
Der derzeitige Endbahnhof Kemmlitz befindet sich in der Gemeinde Sornzig-Ablass, vermutlich deshalb taucht der "neue" Endpunkt der Strecke von Oschatz auf. Und wie man Mittelsachsen definiert bleibt auch jedem selbst überlassen, deshalb die von Radebeul und Freital ausgehenden Schmalspurstrecken zu ignorieren ist aber wohl genauso daneben wie der avisierte Zehnminutentakt auf dem übrigens nur reichlich 1 km langem Abschnitt zwischen Oschatz Süd und Altoschatz-Rosenthal.

 

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